Die Wühlmäuse

Zwei Namen, die untrennbar miteinander verbunden sind: Dieter Hallervorden und „Die Wühlmäuse“. Berlins führendes Kabarett existiert bereits seit 1960 und hat für den deutschen Humor buchstäblich Pionierarbeit geleistet. Künftig werden Sie sich  in dieser neuen Rubrik laufend über den Spielplan der „Wühlmäuse“ informieren können, was einem vielfachen Wunsch unserer Leser entspricht.
Ursprünglich in der Martin-Luther-Straße, zog es in die Nürnberger Straße, wo es als modernes Haus zum festen Anlaufpunkt für Berliner und Berlin-Besucher wurde. Seit 1986 waren fast alle bekannten Kabarettisten bei den „Wühlmäusen“ zu Gast, ob Martin Buchholz, Thomas Freitag, Dieter Hildebrandt, Hanns Dieter Hüsch oder Mathias Richling, um nur einige zu nennen. Zum Anlass des 40-jährigen Bestehens des Theaters, zogen die „Wühlmäuse“ in ihr neues Domizil am Theodor-Heuss-Platz. Der ehemalige Naafi-Club der britischen Besatzungsmacht wurde großzügig umgebaut, behält aber den intimen Charakter eines Kleinkunsthauses bei. Es gibt einen Parkettbereich und einen Logenbereich, der mit einer eigenen Bar und Garderobe ausgestattet ist und demnach hervorragend für Gruppen und Firmenfeiern geeignet ist. Vor und nach der Vorstellung lädt die Foyerbar zum Verweilen ein. Hier werden kleine Snacks und eine umfangreiche Getränkekarte angeboten.
Das Programm umfasst etablierte Künstler aus dem Kabarett und Comedy-Bereich (z.B. Dieter Nuhr, Ingo Appelt, Dr. Eckart von Hirschhausen), Konzerte u. a. von Karat, Purple Schulz, Heinz-Rudolf Kunze sowie Lesungen mit Axel Hacke und Steffen Möller. Auch der Hausherr selbst trägt mit seinen Programmen zur guten Unterhaltung bei.

Unsere Empfehlung des Monats Juli

Marcel Kösling: Kösling geht aufs Ganze
25. Juli um 20 Uhr

Von Hochzeiten und anderen Mutproben
Das neue Kabarett-Programm von Marcel Kösling

Wenn Marcel Kösling auf seine ersten 30 Jahre zurückblickt, ist er ganz zufrieden. Eigentlich. 60 (wahre) Facebook-Freunde – nun, das könnte etwas mehr sein. 90 Kilo – das wiederum könnte etwas weniger sein. Aber immerhin hat er eine Frau, die ihn liebt. Damit sie ihm trotz 30-60-90 nicht wegläuft, hat er sie noch schnell geheiratet und alle Erlebnisse drum herum in sein Kabarettprogramm „Kösling geht aufs Ganze!“ gegossen. Wieder einmal vereint die „Allzweckwaffe des jungen Kabaretts“ mühelos Kabarett, Zauberei, Comedy und Musik zu einem mitreißenden Mix, der jeden Zuschauer begeistert.
Es sind die alltäglichen Themen – Geschichten, die das Leben schreibt – die den roten Faden bilden. Doch was hat ein 30-Jähriger schon zu berichten? Kurz gesagt: Sehr viel! Dabei redet Marcel Kösling nicht um den heißen Brei herum, sondern erzählt auf den Punkt vom feucht-fröhlichen Kronkorkenfegen am 30. Geburtstag, seinem Junggesellenabschied, der aus dem Ruder lief, und von einem sehr besonderen Tag: der eigenen Hochzeit. Marcel Kösling macht bekanntlich „Keine halben Sachen!“ (2. Soloprogramm) und bekam die Frage der Fragen nun vor dem Traualtar gestellt. Wie er geantwortet hat? Nun, der Titel seines neuen Programms lässt da wenig Raum für Spekulationen. Mit glockenklarer, engelsgleicher Stimme brachte er ein „Ja“ heraus – schließlich geht er aufs Ganze. Beim Kauf des Hochzeitsanzugs schlug er noch ganz andere Töne an. Diese Odyssee hat er in einem neuen Song humorvoll verarbeitet – denn mittlerweile kann er über den Shoppingmarathon selbst lachen. Singen darf auch ein neuer Charakter, der auffällig viel Ähnlichkeit mit Marlon Brando in „Der Pate“ hat. Und natürlich wird Marcel Kösling zaubern. Die Zuschauer erleben neue Illusionen und werden selbst Teil des Geschehens.

Regie: Rolf Claussen

http://www.marcelkoesling.de


René Marik: ZeHage!
31. Juli um 20 Uhr

Neues aus der Plüschmatrix! Das ultimative Puppenprogramm, das sich immer weiter entwickelt. Von und mit René Marik, Maulwurfn, Kalle, Falkenhorst und vielen mehr.

Wenn er auftritt, wird er plötzlich unsichtbar. Er lässt seine Puppen in Rollen schlüpfen, die an Virtuosität und Lebendigkeit unübertrefflich sind. Millionen Internetnutzer und tausende Live-Zuschauer kennen ihn bereits. Mit seinem Programm: „Ze Hage!“ tourt René Marik auch 2018 wieder durch Deutschland, im Gepäck seine Spielfiguren, allen voran natürlich der Maulwurfn, der Frosch Falkenhorst und Kalle, der Eisbär.
Angefangen hatte alles vor rund zehn Jahren mit ein paar Videos, die René mit einfachsten Mitteln bei einer seiner Shows aufnahm und auf YouTube stellte. Diese Videos verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. Der Maulwurfn wurde zu einem viralen Phänomen. Was dann folgte, ebnete den Weg für eine neue Sparte im Genre Comedy: Puppenspiel für Erwachsene.
In nur wenigen Jahren wurde der Diplom-Puppenspieler René Marik vom Youtube-Phänomen zu einer festen Größe der deutschen Unterhaltungslandschaft. Seine gleichsam schräge wie liebevolle und einzigartige Puppen-Comedy bescherte ihm zahllose ausverkaufte Shows, mehrfache Platinauszeichnungen für die DVDs, einen Kinofilm und vor allem unendlich viel Applaus!
2012 legte René Marik eine künstlerische Pause ein, um neue Kräfte zu sammeln. Aber bald konnten die plüschigen Bühnenhelden ihren Master of Puppenquatsch René überzeugen, dass die Energie einer Live-Show und der direkte Kontakt zum Publikum wichtige Teile seines Lebens sind. Und so kehrte René Marik 2015 mit neuen Abenteuern auf die deutschen Bühnen zurück. In seinem Programm „ZeHage!“ präsentiert er neue Abenteuer von Maulwurfn und Co, kombiniert mit den beliebtesten Puppennummern aus den letzten 10 Jahren. Außerdem baut René Marik regelmäßig weitere neue Nummern ein und so wird die Geschichte dieser allzu menschlichen Handpuppen stetig weiter erzählt. Eines ist klar: Der Maulwurfn ist längst eine feste Größe des kulturellen Kanons und nicht mehr wegzudenken von den deutschsprachigen Bühnen.

http:www.renemarik.de

Kartenbestellungen sind an die Vorverkaufskasse der Wühlmäuse zu richten. Tel.: 030-30673011 oder karten@wuehlmaeuse.de  Das aktuelle Programm finden Sie unter www.wuehlmaeuse.de