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Die sieben Todsünden der Fotografie – Wer FOTOGRAFIE auch nur ansatzweise begreifen will, um all die klugen Tipps der Autorin zu verarbeiten, sollte sich sehr intensiv mit diesem Buch beschäftigen. Hat nicht die Hektik unseres Zeitalters das Phänomen Fotografie in eine seelenlose, computergesteuerte „Knips-Knips-Ära“ verwandelt, in der der Zeigefinger am Auslöser  anscheinend sämtliche Denkprozesse überflüssig macht? Die Arbeitsergebnisse können, sofern sie sich dem Zeitgeschmack untergeordnet haben, täglich in unseren Massenmedien besichtigt werden. Es ist ein Vergnügen, den logischen Gedankengängen der Autorin zu folgen, um sie letztendlich auch für die eigene Praxis zu nutzen. Dieses Buch sollte jedem ernsthaften Fotografen als Pflichtlektüre dienen.

Joachim Salva

 

Monika Andrae
Die sieben Todsünden der Fotografie

Kennen Sie das, dieses Feststecken in einer kreativen Sackgasse? Sie sollten eigentlich fotografieren gehen, stattdessen brüten Sie über Fotohardwaretests. Oder Sie klicken sich frustriert durch Fotoportale, denn es sind immer die anderen, die die besseren Bilder machen (und mehr Likes kriegen). Hätten Sie sich beim letzten Fototrip mehr auf die Pflichtmotive konzentrieren sollen? Waren Sie sich zu gut für das Offensichtliche, siegessicher, immer auf der Suche nach dem Besonderen? Und verzweifeln Sie jetzt bei der Auswahl unter einer Unzahl von Bildern, weil Sie sich beim Fotografieren nicht entscheiden konnten? Oder weil Sie zu wütend über ein verpasstes Motiv waren, um sich auf das nächste zu konzentrieren? Oder weil auch das schönste Motiv noch kein gutes Foto macht?
Wer leidenschaftlich fotografiert, begeht sie früher oder später – eine, mehrere oder alle sieben Todsünden der Fotografie. Und landet geradewegs im Fegefeuer einer kreativen Sackgasse. Dieses Buch hilft Fotografinnen und Fotografen, Denk- und Verhaltensweisen zu reflektieren, zu ändern und so Wege aus kreativen Blockaden zu finden. Ein Buch für alle, die mit Kopf und Herz bessere Bilder machen wollen.     

Monika Andrae widmet sich seit Anfang der 90er-Jahre der Fotografie. Als Studentin verbrachte sie viel Zeit in der Dunkelkammer, um die Ergebnisse ihrer Fotostreifzüge in Silber zu dokumentieren. Nach ihrem späten Wechsel in die digitale Fotografie 2005 arbeitete sie einige Jahre ausschließlich in Nullen und Einsen, bis sie sich 2010 wieder in den Film verliebte. Ihr liegt es am Herzen, der immer technischer werdenden Fotowelt etwas weniger Technikverliebtheit entgegenzusetzen. Deshalb versucht sie, mit ihrem Podcast „Monis Motivklingel“ die Welt ein Stück kreativer zu machen. Sie produziert noch weitere Podcasts und veranstaltet mit Chris Marquardt Workshops zur analogen Fotografie.
Mehr zu Monika Andraes Podcasts und Projekten finden Sie unter  http://www.monikaandrae.com.

Monika Andrae: Die sieben Todsünden der Fotografie, 206 Seiten, komplett in Farbe, Broschur, ISBN Print: 978-3-86490-465-3, Preis €